Geschichte

Tannheim wurde im Jahre 817 zum ersten mal urkundlich erwähnt. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren bäuerliche Strukturen vorherrschend. Danach entwickelte sich der Ort in einen modernen Wohn- und Erholungsort.

Über 5 Jahrhunderte war Tannheim Standort eines Paulinerklosters. Das Kloster wurde ca. 1353 von Graf Hug von Fürstenberg gegründet und im Zuge der napoleonischen Säkularisierungspolitik 1802/1803 aufgehoben. Aus den baulichen Überresten des Klosters wurde zwischen 1898 und 1907 die Pfarrkirche St. Gallus im Ortszentrum errichtet.

Im Zuge der Gemeinde- und Gebietsreform 1972/1973 wurde Tannheim politisch an die Doppeltstadt Villingen-Schwenningen angeschlossen.

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